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Der erste Eindruck, den Ihre Internet-Präsenz beim Besucher hinterlässt, überträgt sich auf die Qualität aller Ihrer Dienstleistungen und Produkte.
Das Ergebnis, welches ein Surfer auf seinem Monitor angezeigt bekommt, muss unter verschiedenen Betriebssystemen und unterschiedlichen Bildschirmauflösungen ansprechend angezeigt werden.
Gutes Webdesign erfordert das Wissen über optimierte Navigationsstrukturen oder die Fähigkeit, Texte an die Bedürfnisse des Internets anzupassen.
Es muss fachlich fundiert eingeschätzt werden, welche Technik zu einer Barriere für die umworbene Interessengruppe werden kann.
Auch im Internet gilt: Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch sinnvoll.
In der Regel versucht der Besucher auf Ihrer Präsenz eine Information zu finden oder sogar ein Problem zu lösen.
Das Design soll dem Leser die Aufnahme Ihrer Informationen erleichtern und ihn bei der Navigation durch Ihre Seiten unterstützen.
Sobald ein Design "auffällt" oder gar stört, lenkt es von den Inhalten ab - dies ist nur in Ausnahmefällen gewünscht. "Gutes Design" ist also eher unauffällig.
Gutes Design erkennen Sie z.B. an der Schriftgröße. Haben Sie sich nicht auch schon einmal über winzigkleine Buchstaben geärgert?
Dem Besucher sollte die Möglichkeit gegeben werden, die Schriftgröße selbst
an seine Bedürfnisse anpassen zu können (probieren Sie es aus, klicken Sie unten auf den "Plus bzw. Minus-Knopf").
Auf Internet-Präsenzen, die keine Möglichkeit zur direkten Schriftverstellung anbieten, verfahren Sie wie folgt:
Internet Explorer
Eventuell sehen Sie am oberen Bildschirmrand folgenden Button:
Klicken Sie auf diesen und verstellen Sie die Schriftgröße. Leider fixieren viele Webdesigner die Schriftgrösse, sodass ein Verstellen auch auf diesem Weg nicht möglich ist.
Sollten Sie diesen Button nicht sehen, können Sie auch am oberen Bildschirmrand Ihres Browsers auf Ansicht
> Schriftgrad klicken und die Schriftgröße dort verstellen.
Netscape Navigator
Klicken Sie auf Anzeigen > Textgröße.
Mozilla
Klicken Sie auf Ansicht > Schriftgrad.
Zur Schriftgröße gehört auch das Thema Typographie, also die Art der verwendeten
Schriftarten.
Nicht jeder Nutzer hat alle Schriftarten auf seinem Computer installiert, die
Auswahl ist also sehr eingeschränkt.
Einige Schriftarten lassen sich am Bildschirm gut lesen, andere strengen das
Auge unnötig an.
Sicherlich haben Sie schon einmal davon gehört, dass die Hersteller der Browser sich nur eingeschränkt an die technischen Standards halten. Es ist daher für Webdesigner ein schwieriges Geschäft, auf die unterschiedlichen Darstellungen des Programmcodes durch die Browser Rücksicht zu nehmen.
Da es unterschiedliche Betriebssysteme (z.B. Windows, Mac, Linux) und unterschiedliche Browser (z.B. Internet Explorer, Netscape Navigator, Opera) gibt, muss man als Webdesigner berücksichtigen, dass kein Anwender eine Seite exakt gleich angezeigt bekommt.
Die zur Gestaltung von Internetseiten verwendeten Standards, wie zum Beispiel HTML und CSS, passen die Darstellung der Inhalte idealerweise der jeweiligen Ausrüstung des Lesers an. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu Informationen, die auf Papier gedruckt wurden.
Wussten Sie z.B., dass jeder Bildschirm die Farbe "Gelb" anders anzeigt? Natürlich
erkennt jeder "das ist eindeutig gelb", doch in welcher Helligkeit und Intensität
die Farbe angezeigt wird, variiert je nach technischer Ausrüstung (Bildschirmkonfiguration,
Grafikkarte) des Nutzers.
Auch solche Effekte müssen beim Webdesign bzw. bei der Farbauswahl berücksichtigt
werden.
Wie ich gerade auf diese Farbe komme? Lesen Sie was Dr.Web zum Thema "Webdesign und Aufmerksamkeit" (Neues Fenster) veröffentlicht hat.
Was ist Usability?